Pressefrühstück Juli 2010 - Österreichische online Reisebüros müssen den Vergleich mit den Deutschen
09.07.2010 - Heimische Internet-Reiseanbieter gewinnen Anteile
APA/dpa

Wien (APA) - Die österreichischen Reiseanbieter im Internet haben der dominanten deutschen Konkurrenz Anteile bei den Buchungen weggeschnappt. 2010 wird die Hälfte der Internet-Bucher Angebote auf heimischen Portalen nützen, glaubt Wilfried Kropp, Geschäftsführer des IT-Anbieters Amadeus. 2006 waren es erst 10 Prozent, der Rest hat bei deutschen Anbietern gebucht. Vom gesamten Umsatz mit Pauschalreisen (600 Mio. Euro im Jahr 2010) können Internet-Anbieter insgesamt 20 Prozent oder 110 Mio. Euro abzwacken, sagte Kropp im Rahmen eines Pressegesprächs. In absoluten Zahlen werden sich die Urlaubsbuchungen im Internet Ende 2010 auf 90.000 belaufen, so die Prognose. Insgesamt werden bis dahin 450.000 Pauschalreisen gebucht werden. Im ersten Halbjahr 2010 haben Internet-Portale um 30 Prozent mehr Buchungen verzeichnet, bei den Reisebüros sind es nur 5 Prozent gewesen, hieß es. Die Anbieter Restplatzbörse, TUI und Stafa Reisen haben laut eigenen Angaben ihre Hausaufgaben gemacht. In den Jahren 2005 und 2006, als der Umsatzanteil der österreichischen Anbieter etwa 10 Prozent betragen hatte, hat
beispielsweise die Restplatzbörse noch relativ wenige Reisen online zur Verfügung gestellt. Heute seien Angebote von 90 Reiseveranstaltern bei ihm auch online abrufbar, sagt Helmut Schönbacher, Geschäftsführer der Restplatzbörse. Mit Verbesserungen des Angebots im Internet verfolge man primär das Ziel, Anteile, die in den letzten Jahren an deutsche Anbieter gegangen sind, wieder zurückzuholen, sagte Markus Einfinger, Bereichsleiter bei TUI. Das eigene Geschäft in den Reisebüros wolle man nicht bekämpfen. Deutschland habe zu Beginn des Trends mehr Geld für Marketing-Maßnahmen übrig gehabt, glaubt er. Gleiche Preise im Internet Die Preise für Pauschalreisen seien im Internet dieselben: Das habe zu der Entwicklung geführt, dass sich Urlauber ihre Informationen zwar überwiegend aus dem Netz holen. (Laut Schönbacher nutzen 72 Prozent eine Suchmaschine als Recherchequelle, wenn sie eine Reise planen.) Die meisten davon gingen zum Buchen trotzdem in eine Filiale des Anbieters. "Die Kunden wollen von einem persönlichen Ansprechpartner noch einmal die Bestätigung haben, dass sie eh etwas Gescheites ausgesucht haben", so Schönbacher. Mitarbeiter in den Reisebüros, die das Angebot im Internet in den Anfangsjahren als Konkurrenz wahrgenommen hätten, seien nun zunehmend positiv eingestellt, ergänzt er. "Sie freuen sich, dass Kunden, die online recherchiert haben, viel besser vorbereitet sind."
10.07.2001 - ARTIKEL KRONEN ZEITUNG - Österreicher buchen jede fünfte Reise mit der Maus
Kronen Zeitung

Wien (c.e.) - 450.000 Urlaubsreisen werden wir heuer buchen, schon 90.000 davon übers Internet! Das sind um 30% mehr als zuletzt, jubeln heimische Online-Reiseanbieter. Renne sind Türkei - und Griechenland!

Dort haben die Hoteliers kurzfristig mit Preisnachlässen bis 20% reagiert, um den Gästeschwund aufgrund der Streiks zu bremsen. An sich aber suchen die Österreicher nicht unbedingt das Billigste, sondern eher "Fünfsternluxus zum Viersternpreis". Immerhin 1.900,- lassen wir uns eine internetgebuchte Pauschalreise kosten, kaum mehr weniger als im Reisebüro. Heuer haben österreichische Anbieter wie Restplatzbörse, Stafa Reisen oder Tui Österreich die bisher dominanten deutschen Reiseseiten erstmals eingeholt. Unterm Strich dürften wir 2010 rund 600 Mio.,- für Pauschalreisen ausgeben.
10.07.2010 - ORF.AT - Trend zur Online-Buchung ungebrochen
http://orf.at/100709-53182/index.html

Auch klassische Reisebüros können sich der Online-Buchung nicht mehr verschließen.

Laut Statistik Austria ist die Zahl der Online-Bucher seit 2006 um 86 Prozent auf 800.000 gestiegen. Die österreichischen Reiseanbieter im Internet schnappten der dominanten deutschen Konkurrenz Anteile bei den Buchungen weg.

2010 wird die Hälfte der Internet-Bucher Angebote auf heimischen Portalen nützen, glaubt Wilfried Kropp, Geschäftsführer des IT-Anbieters Amadeus. 2006 waren es erst zehn Prozent, der Rest buchte bei deutschen Anbietern. Vom gesamten Umsatz mit Pauschalreisen (600 Mio. Euro im Jahr 2010) können Internet-Anbieter insgesamt 20 Prozent oder 110 Mio. Euro abzwacken, sagte Kropp am Freitag im Rahmen eines Pressegesprächs.

Reisebüros ziehen nach! Alleine im ersten Halbjahr 2010 verzeichneten Internet-Portale um 30 Prozent mehr Buchungen, bei den Reisebüros sind es nur fünf Prozent gewesen, hieß es.

Die Anbieter Restplatzbörse, TUI und Stafa Reisen haben laut eigenen Angaben ihre Hausaufgaben gemacht. In den Jahren 2005 und 2006 hatte beispielsweise die Restplatzbörse noch relativ wenige Reisen online zur Verfügung gestellt.

Heute seien Angebote von 90 Reiseveranstaltern bei ihm auch online abrufbar, sagt Helmut Schönbacher, Geschäftsführer der Restplatzbörse.

Verlorenes Terrain zurückerobern: Mit Verbesserungen des Angebots im Internet verfolge man primär das Ziel, Anteile, die in den letzten Jahren an deutsche Anbieter gegangen waren, wieder zurückzuholen, sagte Markus Einfinger, Bereichsleiter bei TUI.

Das eigene Geschäft in den Reisebüros wolle man nicht bekämpfen. Deutschland habe zu Beginn des Trends mehr Geld für Marketing-Maßnahmen übrig gehabt, glaubt er.

Recherchieren im Netz, buchen im Reisebüro: Die Preise für Pauschalreisen seien im Internet dieselben: Das habe zu der Entwicklung geführt, dass sich Urlauber ihre Informationen zwar überwiegend aus dem Netz holen. Laut Schönbacher nutzen 72 Prozent eine Suchmaschine als Recherchequelle, wenn sie eine Reise planen.

Die meisten davon gingen zum Buchen trotzdem in eine Filiale des Anbieters. "Die Kunden wollen von einem persönlichen Ansprechpartner noch einmal die Bestätigung haben, dass sie eh etwas Gescheites ausgesucht haben", so Schönbacher.

Mitarbeiter in den Reisebüros, die das Angebot im Internet in den Anfangsjahren als Konkurrenz wahrgenommen hätten, seien nun zunehmend positiv eingestellt, ergänzt er. "Sie freuen sich, dass Kunden, die online recherchiert haben, viel besser vorbereitet sind."

Unabdingbar auch für klassische Reisebüros: Martin Bachlechner, Vorstandsdirektor der Verkehrsbüro Group - mit 125 Filialen Marktführer in Österreich - sieht das Internet ebenfalls als wichtige Informationsquelle. Der Anteil jener Kunden, die nach einer Online-Suche im Reisebüro ein Produkt buchen, wachse kontinuierlich.

Die Reisebüros müssten sich daher verstärkt um die differenzierte Ansprache der Kunden, die nun unterschiedliche Vertriebswege nutzen, kümmern. Das, so Bachlechner, sei ein Erfolgsfaktor für den Fortbestand der stationären Büros, ein weiterer wäre die Sicherheit, welche das Reisebüro mit seinen Beratern dem Kunden etwa bei Fluglinienstreiks bieten könne.

Bachlechner weist darauf hin, dass das Buchungsmedium grundsätzlich stark vom Reiseprodukt abhängig sei. Erklärungsbedürftige Reisen wie Kreuzfahrten würden häufiger im Reisebüro gebucht, Pauschalreisen, Hotels und Flüge verstärkt online.

Einfacher Preisvergleich: Jan Valentin, Vorstand des Reiseportals Travel24.com, das seit heuer auch in Österreich operiert, geht von einem Online-Reisevolumen in Österreich in der Höhe von 400 bis 500 Mio. Euro aus.

Als Gründe für den Buchungsboom im Internet sieht Valentin vor allem die umfangreichen Recherche- und Preisvergleichsmöglichkeiten, zudem könne man im Internet Reiseschnäppchen leichter finden als im stationären Reisebüro.

Dass das klassische Reisebüro aussterben wird, glaubt Valentin jedoch nicht - es würde immer Menschen geben, die lieber direkt einer Beratungsperson gegenübersitzen.

Wofür es klassische Reisebüros braucht: Klassische Reisebüros, die kein Online-Angebot haben, sind jedenfalls unter Druck. Erst kürzlich hat etwa Alfred Dunkel, der Obmann der steirischen Reisebüros in der Wirtschaftskammer (WK), erklärt, warum auch die stationären Büros ihre Berechtigung haben.

Viele Reisende seien beim Internet skeptisch: "Da weiß man schon aus Erfahrung, dass teilweise Fehlbuchungen getätigt werden." Auch bei Stornos habe man es in einem klassischen Reisebüro leichter. Und gerade Menschen, die nicht reiseaffin sind - etwa noch nie geflogen sind und dies erstmals tun wollten, würden auf die Beratung vor Ort viel Wert legen.
10.07.2010 - DIE PRESSE - Online-Reisebuchungen boomen
Heimische Portale holen gegenüber deutschen stark auf, Reisebüros profitieren.

wien (mar). Der Anteil der über das Internet gebuchten Pauschalreisen legt jedes Jahr stark zu - trotzdem machen bis heute Buchungen über Reisebüros den größten Teil aus. Der österreichische Markt weist dabei traditionell eine Besonderheit auf: Viele Verbraucher buchen über Reiseportale aus Deutschland. Noch vor vier Jahren war ihre Dominanz bei Reisebuchungen im Internet mit einem Marktanteil von rund 90 Prozent erdrückend. Inzwischen haben jedoch heimische Anbieter massiv aufgeholt, heuer wird voraussichtlich jede zweite im Internet gebuchte Pauschalreise über ein österreichisches Portal abgewickelt.

Am Freitag präsentierte der Weltmarktführer bei Flugreservierungssystemen, Amadeus, in Wien die aktuellen Trends der Branche. Amadeus betreut nach eigenen Angaben rund 800 Reisebüros in Österreich und ist auch als Systemdienstleister für Reiseveranstalter tätig. Ausgehend von diesen Daten beziffert Amadeus den zu erwartenden Gesamtumsatz der in Österreich verkauften Pauschalreisen mit 600 Mio. Euro. Davon entfallen mit 110 Mio. Euro rund 20 Prozent auf Angebote, die über das Internet verkauft werden. Betrachtet man die absoluten Zahlen, so prognostiziert Amadeus für 2010 rund 450.000 verkaufte Pauschalreisen, 90.000 davon im Internet. Ihr Anteil wächst stark: Während Reisebüros heuer im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Buchungsplus von fünf Prozent verzeichnen, sind es bei Reiseportalen im Internet 30 Prozent. "Wir erwarten, dass in drei bis fünf Jahren die Online-Buchungen auf dem Gesamtmarkt auf 30 Prozent zulegen werden", sagt Wilfried Kropp von Amadeus Austria.

"Steigbügelhalter" im Internet.
Trotzdem sehen Tourismusunternehmen das Nebeneinander von Internetportalen und Reisebüros nicht als Kampf, sondern als eine gegenseitige Ergänzung. "Das Wachstum im Internet soll nicht auf Kosten der Reisebüros gehen, sondern uns helfen, ein Stück vom Kuchen der deutschen Portale abzuschneiden", meint Markus Einfinger von TUI Austria. Für den Konzern, der sowohl Reisebüros als auch Portale betreibt, sei das Internet in erster Linie "ein Marketinginstrument mit der Funktion eines Steigbügelhalters", so Einfinger. Inzwischen sei klar, dass verstärkte Investition in die Internetpräsenz auch die Buchungen in Reisebüros ansteigen lässt.

Das kann Helmut Schönbacher von der Restplatzbörse, einem auf Last-Minute-Reisen spezialisierten Anbieter, bestätigen: "Früher war bei Reisebüros die Skepsis gegenüber dem Internet groß. Mittlerweile ist jede Filiale dankbar für einen Kunden, der sich zuvor im Internet informiert hat." Das tun Schönbacher zufolge 72 Prozent der Kunden. Die Mehrheit allerdings bevorzugt nach wie vor den persönlichen Kontakt zum professionellen Berater im Reisebüro, obwohl hier eine Gebühr von durchschnittlich 20 Euro fällig wird. Die kann man sich im Internet sparen - einen Preisnachlass gibt es bei einer online gebuchten Pauschalreise allerdings nicht: Es ist
gesetzlich geregelt, dass dieselbe Reise im Reisebüro und im Internet dasselbe kosten muss.
10.07.2010 - WIENER ZEITUNG - Pauschalurlaub im Netz ist nicht billiger als im Reisebüro
Nur die Buchungsgebühr entfällt. "Last Minute"- Angebote müssen günstiger als im regulären Katalog sein.

Wien. (sf) Einen Pauschalurlaub im Internet zu buchen, ist nicht günstiger als im Reisebüro. Bei den heimischen Buchungsportalen Restplatzbörse, Stafa Reisen und TUI zahlen Kunden gleich viel wie im stationären Reisebüro - lediglich die Buchungsgebühr von etwa 30 bis 40 Euro fällt weg. "Wir halten uns an die Preise, die der Veranstalter vorgibt", rechtfertigt Stafa-Geschäftsführer Robert Chlebec den Einheitspreis.

Ein Preiskampf herrscht hingegen bei Linienflügen: Während Fluglinien wie die AUA und Air Berlin im Internet zehn Euro Servicegebühr einheben, verlangen Online-Buchungsportale oft nur fünf Euro. Hohe Preisrabatte gibt es erst kurz vor Abflug Auch eine Buchung auf "Last Minute"-Webseiten bedeutet nicht automatisch, dass man ein Schnäppchen ergattert. Denn die Portale erhalten die Angebote mittlerweile schon zwei bis drei Monate vor dem jeweiligen Abflugtermin. Erst kurz vor der Abreise gibt es meist Rabatte. "Wer erst vier bis fünf Tage vorher bucht, kann bis zu 30 Prozent sparen", sagt Restplatzbörse-Geschäftsführer Helmut
Schönbacher.

Wenn für eine Reise explizit der Begriff "Last Minute" verwendet wird, dann muss sie auch einen Preisvorteil gegenüber dem regulären Katalog-Angebot bringen, wie das Oberlandesgerichts Wien im Vorjahr entschieden hat. Insgesamt sind Buchungen im Netz im Vormarsch: Ein Fünftel der Pauschalreisen in Österreich wird derzeit online gebucht, schätzt der Buchungsportal-Technikanbieter Amadeus. Die heimischen Internet-Buchungen legten heuer im ersten Halbjahr um 30 Prozent zu, jene in Reisebüros um fünf Prozent. Insgesamt werden heuer 90.000 Buchungen online eingehen.

Während vor vier Jahren 90 Prozent der Reisen im Internet noch auf deutschen Portalen gebucht wurden, werden es heuer nur mehr die Hälfte sein. Der Buchungswert beträgt durchschnittlich 1200 Euro und liege damit leicht unter dem Wert in Reisebüros.

Der identische Preis im Internet und im Reisebüro habe dazu geführt, dass sich Kunden zwar im Internet informieren, aber dann in einer Filiale des Veranstalters buchen. "Die Kunden wollen einen persönlichen Ansprechpartner", so Schönbacher. Besonders bei erklärungsbedürftigen Urlauben wie Fernreisen und Kreuzfahrten greifen sie lieber auf die Beratung im Reisebüro zurück.
03.09.2010 - FAKTUM - Buchung mit der Maus boomt
Im ersten Halbjahr 2010 ist der heimische Online-Reisemarkt um 30 Prozent gewachsen, die Buchungen sollen bis Jahresende auf 90.000 klettern. Der gesamte Online-Umsatz beträgt 110 Millionen Euro, der Durchschnittspreis pro Buchung liegt bei 1.200 Euro.

Oben genannte Fakten gehen aus eigenen Daten des Technologieanbieters Amadeus Austria, ergänzt durch qualifizierte Schätzungen, hervor. "Der Gesamtmarkt aller Veranstalter-Buchungen wird auf etwa 450.000 geschätzt, der Online-Anteil ist damit auf 20 Prozent gestiegen, rechnet Amadeus-Geschäftsführer Wilfried Kropp vor. Dieser Wert bezieht sich ausschließlich auf direkt („"scharf") gebuchte Reisen. 31 Prozent der Reisebüro-Kunden informieren sich Online und tätigen den eigentlichen Abschluss im Reisebüro, rund die Hälfte der Urlauber informieren sich und buchen in stationären Reisebüros. Laut Tourix (Amadeus-Indikator für Urlaubsbuchungen) legten die Buchungen in den heimischen Reisebüros um fünf Prozent zu, während die Buchungen über Internetportale bis Juni 2010 um 30 Prozent kletterten.

Das Internet hat die Reise-Industrie durch erhöhte Markttransparenz revolutioniert und die Vertriebsstrategie der Reiseveranstalter stark beeinflusst. „Vor einer Buchung informiert sich der Kunde im Schnitt auf drei bis vier Portalen über das gewünschte Hotel oder die Urlaubsdestination“, weiß Helmut Schönbacher, Geschäftsführer der Restplatzbörse. Mehr als die Hälfte der Österreicher ist mittlerweile online. 72 Prozent der Reise-Interessenten nutzen das Internet zur Reiserecherche und gehen zum Buchen in ein stationäres Reisebüro: „Die Kunden wollen von einem persönlichen Counter-Mitarbeiter die Bestätigung erhalten, dass sie etwas Gescheites gebucht haben."


Ursprünglich nutzten die Österreicher deutsche Portale: "Wurden 2006 rund 90 Prozent des Gesamtvolumens über deutsche Portale getätigt, so bucht mittlerweile die Hälfte auf heimischen Portalen", betont Schönbacher. Der führende Anbieter im Last-Minute-Segment mit elf klassischen Reisebüros verzeichnete im ersten Halbjahr eine Online-Umsatzsteigerung von 30 Prozent. Die Erfolgsstrategie lautet: keine Buchungsgebühr, alle Veranstalter im Preisvergleich, Hotelbewertungen der Kunden, Google-optimierte Seiten und Google-Marketing. "Um eine höhere Kundenbindung zu erzielen, planen wir noch dieses Jahr einen Ausbau der Social-Media-Sektoren." Die Hotelbewertungen werden prominenter platziert und ausgebaut. Facebook, Twitter, ein Reiseblog sowie die Einbindung von Youtube und Flickr in die Website sollen noch mehr Information bieten. "Wir setzen unsere Kommunikation dort an, wo sich unsere Kunden aufhalten - im Web 2.0", so Schönbacher abschließend.

Bei Stafa Reisen liegt der Online-Buchungsanteil bei mittlerweile 40 Prozent. Das durchschnittliche Buchungsvolumen beträgt 8-10 Mio. Euro. Der Trend zum klassischen Last-Minute-Angebot hat sich in den letzten Jahren zusehends verändert: "Vor einigen Jahren galt noch die 14-Tage-Regel (Last-Minute-Angebote wurden 14 Tage vor Abreise publiziert und gebucht), heute werden diese Angebote bis zu drei Monaten vor Abreise gebucht“, berichtet Stafa Reisen-GF Robert C. Chlebec. Stafa Reisen entwickelte eigene Systeme, die es den Kunden erleichtern, das für sie passende Angebot zu finden. Mittels verschiedener aufeinander abgestimmter Suchfilter ist es möglich, Destinationen, Aufenthaltsdauer, Verpflegung, Preisvorstellungen, etc. zu filtern und die Auswahl an Angeboten auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen. Der Kunde wird nicht zur Selektion gezwungen, sondern kann länderübergreifend suchen und Zielgebiete, aber auch Abflugtage vergleichen. So bekommt der User in jedem Stadium Angebote vorgeschlagen, die sich bei Modifikation der Suche automatisch ändern. „Was Stafa einzigartig macht, sind unsere Hoteltests sowie die große Zahl an Hotelvideos, mit denen sich der Kunde ein ungeschöntes Bild von einer Anlage und ihren Urlaubsmöglichkeiten machen kann", so Chlebec. Bei Stafa werden 40 Prozent Online, 30 Prozent telefonisch und 30 Prozent direkt in der Filiale gebucht.

Bei TUI liegt der durchschnittliche Online-Buchungswert derzeit bei knapp 1.500 Euro. Dabei fällt auf, dass Kurzfristbuchungen (1-4 Wochen vor Abreise) und Buchungen in der Frühbucherphase (Jänner-März) besonders beliebt sind. 75 Prozent aller Reisenden nutzen das Internet für ihre Urlaubsplanung und Recherche. „Wir müssen unsere Marken online noch stärker positionieren, um von den Zielgruppen als relevanter Anbieter wahrgenommen zu werden“, betont TUI Austria Holding-Chef Klaus Pümpel. Weiters sollen in Zukunft der Online-Informationsbedarf verstärkt abgedeckt, Reiseplanungen unterstützt und Buchungsentscheidungen vorbereitet werden. Im Gegensatz zu den klassischen Hotelbewertungsportalen wie "Holidaycheck" oder "Hotelkritiken" werden auf den TUI Austria-Portalen ausschließlich Bewertungen von tatsächlich gereisten Kunden gesammelt. Nur diese erhalten einen verschlüsselten Link zum Bewertungsfragebogen. "Eine positive oder negative Beeinflussung durch Dritte ist damit vollständig ausgeschlossen und eine hohe Qualität der Bewertung garantiert", erklärt Markus Einfinger, TUI Leiter E-Commerce. In Kürze wird die TUI-Gruppe eine eigene Bewertungsplattform namens "cheqqer" am deutschsprachigen Markt launchen. Dabei werden Hotelbewertungen, Reise- und Expertentipps von konzernweit 50.000 TUI-Mitarbeitern einfließen, um die Qualität der Online-Reiseplanung auf ein neues Niveau anzuheben. Zusätzlich soll der bereits gestartete Aufbau der Social-Media-Aktivitäten weiter forciert werden.

Last but not least möchte TUI den Kundennutzen durch Optimierung der Buchungstechniken und der Integration von zusätzlichen Inhalten wie Videos, virtuelle Rundgänge oder Satellitenbilder weiter erhöhen. "Wir wollen hier weiter zulegen, allerdings nicht auf Kosten der Reisebüros", verspricht Pümpel.

Generell geht der Trend zur Vereinfachung und zur intuitiven Suche. Hinter einfach aussehenden Funktionen wie beispielsweise "Preis-Schieber" verbergen sich im Hintergrund teilweise sehr komplexe Techniken. Ein Beispiel dieser neuen Verfahren ist der "Affinity Shopper", den Lufthansa auf der Website einsetzt. Hier wird die Angebotsdarstellung von Flügen durch Preislimits und Interessen gesteuert. Eine große Rolle werden in Zukunft auch Zusatzleistungen spielen, die getrennt vom Hauptprodukt (Veranstalter-Reise oder Flugticket) einzeln gebucht werden können.

Über Stafa Reisen

STAFA REISEN - Ihr Online-Reisebüro mit Erfahrung, Kompetenz und über 2000 selbstgefilmten Hotelvideos!

Österreichs unabhängiger Reise- Preisvergleich mit Bestpreisgarantie.

Service

Kontakt

STAFA REISEN
Mariahilfer Straße 125
1060 Wien

Telefon 01-599 70
E-Mail: office@stafa.at

Öffnungszeiten

Mo - Fr
9.00 - 18.00 Uhr

Follow us on:

Facebook Youtube Google Twitter FriendFeed
24.07.2014
Hilfe