Gut versorgt auf Reisen
Die Urlaubszeit gilt natürlich als die schönste Zeit des Jahres. Das ist sie aber nur, wenn man auch gesund und voller schöner Erinnerungen aus den Ferien zurückkehrt und den Daheimgebliebenen berichten kann.
Regeln beachten
Gesundheitsgefahren kann man oft ganz leicht vermeiden, wenn man die Tipps erfahrener Reisemediziner beachtet. Fachleute betonen, dass es zu einem beträchtlichen Teil am Reisenden selbst liebt, ob er gesund wieder nach Haus kommt oder nicht. Wer die wichtigsten Regeln bei Essen einhält, kann sich viele Gesundheitsprobleme ersparen:
- Kein rohes Fleisch wie Geflügelaufschnitt, Rohschinken oder Carpaccio
- Kein roher Fisch wie Sushi, kalte Meeresfrüchte oder Muscheln
- Möglichst keine Salate, weder Rohkost noch Eier- oder Mayonaisesalate
- Tiefkühlkost meiden, weil in warmen Ländern Unterbrechungen der Kühlkette möglich sind
- Kein Speiseeis
- Möglichst keine Milchprodukte, weil sie nicht immer kühl gelagert werden
Kaltes Buffet – Risiko nicht unterschätzen
Besonders in warmen Ländern kann es zum Problem werden, wenn Lebensmittel über längere Zeit gelagert oder warm gehalten wurden. Die meisten Hotels bieten riesige Buffets an, die jeden kulinarischen Wunsch erfüllen. Dass dabei natürlich auch große Mengen übrig bleiben, die am nächsten Tag von der Küche weiterverwendet werden ist klar. Vorsicht ist daher bei der „Resterlverwertung“ immer angebracht. Besser bei empfindlichem Magen immer nur frisch gekochte Speisen wählen. Der Slogan „Boil it, cook it, peel it or forget it“ ist sicher ein sehr sinnvoller Ratschlag. Für den Fall der Fälle entsprechende Medikamente und Elektrolyt-Lösungen gegen Wasser- und Mineralstoffverlust aus der Apotheke mit in den Urlaub nehmen!
Vorsicht beim Trinkwasser
Wenn man den Urlaub in einem Land mit zweifelhafter Trinkwasserqualität verbringt, versteht es sich von selbst, lediglich abgepackte Getränke zu konsumieren. Abe auch an de Hotelbar sollte man vorsichtig sein und nur Getränke wählen, die direkt aus der Flasche kommen. Frisch gepresste Fruchtsäfte sind zwar gesund und gut, werden aber oft mit Wasser verdünnt. Leider wird dafür gerne Leitungswasser verwendet das mit verschiedenen Keimen verunreinigt sein kann. Ähnliches gilt natürlich auf für Eiswürfel – besser daher darauf verzichten!
Zähneputzen nicht mit Leitungswasser
Auch beim Zähneputzen solle man lieber auf Nummer Sicher gehen und nur Wasser aus abgepackten Flaschen verwenden. Wer schon aus leidvoller Erfahrung weiß, dass er leicht unter Durchfall leidet, sollte auch Gläser immer mit Wasser aus der Flasche spülen, den für das Waschen der Gläser wird normales, möglicherweise verkeimtes Wasser verwendet. Die Gefahr einer Ansteckung ist hier allerdings wegen der geringen Anzahl von Keimen im Glas sehr gering.
Impfungen: Verzicht kann böse Folgen haben
Wer Fernreisen unternimmt, sollte sich unbedingt darüber informieren, welche Impfungen für das Ziel empfohlen werden. Für bestimmte Lände sind Impfungen gegen Hepatitis A und B, gegen Polio, Tetanus, Diphtherie oder Gelbfieber sowie eine Malaria-Prophylaxe dringend angeraten. Es muss aber nicht immer ein exotisches Urlaubsland sein, vor dessen Besuch Impfungen empfohlen werden. Auch in südlichen Nachbarländern können manche Impfungen sehr sinnvoll sein

Zielgebiete

Impfschema

Impfschutz

Hepatitis A

Südeuropa, Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika

2 Impfungen im Abstand von 6 – 12 Monaten(Schutz bereits nach der 1. Impfung vorhanden)

Nach kompletter Impfung mindestens 10 Jahre

Hepatitis B

Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika

2 Impfungen im Abstand von 1 Monat, Auffrischung nach 6 – 12 Monaten

5 – 10 Jahre

Hepatitis A + B (Kombiimpfung)

Südeuropa, Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika

3 Impfungen (2 Impfungen in einem Abstand von min. 4 Wochen vor der Reise, die 3. Impfung ca. 6 Monate nach der 2. Impfung

bis zu 10 Jahren

Meningokken

Afrika, Naher Osten, Saudi Arabien, Indien, Nepal

1 Impfung

mindestens 5 Jahre

Typhus

Afrika, Indien, Nepal, Peru, Indonesien

1 Impfung bzw. 3 x Schluckimpfung

3 Jahre

Cholera

nur Individualtouristen

1-malige oder 2-malige Schluckimpfung (je nach Präparat) Schutz nach etwa 7 Tagen

6 Monate bis 2 Jahre (je nach Präparat)

Gelbfieber (Tropeninstitut)

Schwarzafrika, Amazonien

1 Impfung, Schutz nach 10 Tagen

10 Jahre

 
Die Reiseapotheke – unverzichtbar im Gepäck
Eine gut sortierte Reiseapotheke gehört auf jeden Fall ins Gepäck. Damit ist man auf so manchen möglichen gesundheitlichen Zwischenfall vorbereitet. Apotheken sind in fremden Ländern häufig nicht einfach zu finden. Dazu kommt, dass Sprachprobleme auftreten können, die gewünschten Medikamente einen anderen Namen haben oder gar nicht erhältlich sind. Besser ist daher, schon gut ausgerüstet in den Urlaub zu fahren. Bei der Zusammenstellung der Reiseapotheke wird Ihnen Ihr Apotheker gerne helfen:

Tipps für die richtige Reiseapotheke - diese Medikamente sollten Sie unbedingt einpacken

1) Desinfektion. Zum Reinigen von Wunden eignet sich ein Spray wie Octenisept.
2) Insektenstiche. Decoderm Creme (rezeptpflichtig) lindert bei allergischen Reaktionen Juckreiz.
3) Augentropfen. Hilft bei Bindehautentzündungen: Okuzell.
4) Übelkeit. Paspertin-Tropfen (rezeptpflichtig) wirken gegen Magenverstimmungen.
5) Antiallergikum. Unverzichtbar bei Heuschnupfen sind Zyrtec-Tabletten (rezeptpflichtig).
6) Verstopfung. Magnosolv-Pulver regt die Darmtätigkeit an.
7) Kreislauf. Als schnelle Helfer bei niedrigem Blutdruck erweisen sich Effortil-Tropfen (rezeptpflichtig).
8) Pflaster. Für kleine Wunden Hansaplast, für größere Leukoplast, zum richtigen Befestigen von Verbandsmaterial.
9) Wundcreme. Bepanthen-Plus-Creme desinfiziert und hat einen Kühleffekt bei Sonnenbrand.
10) Gelsenschutz. Mit dem Nobite-Spray werden gekonnt Gelsen und Mücken abgewehrt.
11) Ohrenstöpsel. Ohropax sorgen für geruhsame Nächte.
12) Elastische Binde. Retter in der Not bei Verstauchung.
13) Verbandsmaterial. Kompressen und ein Verbandstuch zählen zum Pflichtzubehör.
14) Darmregulierung. Omnibiotic-Pulver versorgt den Darm mit wichtigen Bakterienstämmen.
15) Schmerzen. Fiebersenkende Schmerzmittel wie Parkemed (rezeptpflichtig) sind ein Muss.
16) Halsweh. Lemocin-Lutschpastillen sagen Mund- und Rachenentzündung den Kampf an.
17) Reisekrankheit. Travel-Gum-Kaugummi beugt Übelkeit und Erbrechen auf Reisen vor.
18) Husten. Broncho-Stop-Pastillen dämpfen mittels Thymiankraut und Eibischwurzel den Hustenreiz.
19) Bauchkrämpfe. Buscopan Dragees (rezeptpflichtig) haben einen krampflösenden Effekt.
20) Schlafmittel. Bei schweren Schlafstörungen beruhigen Halcion-Tabletten (rezeptpflichtig). Nur kurzfristig einnehmen.
21) Durchfall. Enterobene-Pillen stoppen akuten und chronischen Durchfall.
22) Zubehör. Pinzette, Schere und Fieberthermometer sollten in keiner Reiseapotheke fehlen.
Sonne ohne Reue
„Früher habe ich doch nie so schnell einen Sonnenbrand bekommen“ jammern viele, wenn die Haut wieder einmal schmerzhaft gerötet ist. Ist die Sonne etwa intensiver geworden? Experten bestätigen, dass die UV-Strahlung durch die Verringerung der Ozonschicht in der Atmosphäre tatsächlich intensiver werden kann. Jeder Prozentpunkt, den nämlich die Ozonschicht abnimmt, führt zu einer einenhalb- bis zweiprozentigen Zunahme von UV-Strahlung am Erdboden. Ein hoher Sonnenschutz wird daher immer wichtiger.

Gesunde Bräune
Zwar ist Blässe mittlerweile durchaus auch trendy, das erstrebenswerte Schönheitsideal ist jedoch noch immer eine gesunde Bräune. Die Zeiten, in denen man allerdings gnadenlos in de Sonne lag, um braun zu werden, sind glücklicherweise vorbei. Das Wissen um die Gefahren der Sonne stellt die Gesundheit eindeutig vor den Schönheitskult.

Bräune = Schutzmechanismus des Körpers
Beim Bräunen lagert die Haut den Farbstoff Melanin als schützende Schicht um die Zellkerne der Hautzellen. Damit sollen zerstörerische Einwirkungen der Strahlung auf die Zellen gemildert und Zellschäden abgeschwächt werden.

Die Haut vergisst nicht
Rein oberflächlich erholt die Haut sich schnell von leichten Rötungen und sogar vom Sonnenbrand. Tief im Hautinneren brennen sich die Sonnenschäden jedoch unwiderruflich ein. Zellen werden so massiv geschädigt, dass noch 6 Monate nach einem Sonnbrand die Folgen nachweisbar sind! In der Zwischenzeit haben wir aber schon längst das nächste Sonnenbad genossen – die Haut kann sich also niemals vollständig von den Sonnenschäden erholen!

Guter Sonnenschutz
Eine gute Sonnencreme muss vor UV-A- und UV-B-Strahlen schützen. Wichtig dabei ist, dass sich die UV-Filter gleichmäßig auf der Haut verteilen und tief in die Hornschicht eindringen. Nur so ist ein optimaler Sonnenschutz garantiert!

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20.09.2014
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